taktlos.11 ?? Hélène Labarrière Quartet ?? FR
27. Mai 2011 | ||
23:00 |
??? Rote Fabrik, Aktionshalle, Zürich ???|??? Reservation.???|???
|// François Corneloup, baritonesax ; Hasse Poulsen, guitar ; Hélène Labarrière, bass ; Christophe Marguet, drums/percussion //|
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|// Sind basspielende Bandleader, die auch komponieren, eine Männerdomäne? Sie blicken mindestens auf eine lange Tradition zurück. Sie beginnt mit dem legendären Charles Mingus, findet mit Charlie Haden einen Nachfolger. William Parker, Dave Holland und Barry Guy nehmen die Spur auf. In Frankreich ist Joëlle Léandre seit den achtziger Jahren aktiv. «Les Temps changent», nennt Hélène Labarrière 2007 die erste CD ihres neuen Quartetts.
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Labarrière hatte Mitte der achtziger Jahre, gerade mal zwanzig Jahre alt, in Paris im «Club Opportun» begonnen mit US-amerikanischen Musikern auf der Durchreise zu spielen. Unter ihnen waren Lee Konitz und Johnny Griffin. In den neunziger Jahren spielte sie im «Fe & Males»-Projekt, einem Ableger des Vienna Art Orchestra, mit Daniel Humair und Joachim Kühn. Projekte mit Hommagen an den englischen Musiker Robert Wyatt und den spanischen Anarchisten Buenaventura Durutti (1896–1936) folgten. 2003 gedachte sie mit dem druckvollen Solo «Mon Pays» den beiden Jugendlichen, die bei Unruhen in den Pariser Banlieus den Tod fanden. Zwei Jahre später spielte sie erstmals Solokonzerte.
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«Les Temps changent» mit dem Baritonsaxo-fonisten François Corneloup, dem Gitarristen Hasse Poulsen und dem feinsinnigen Schlagzeuger Christophe Marguet. Poulsen war von Kopenhagen nach Paris gezogen und spielte vor vier Jahren mit Das Kapital & Magic Cinema am Taktlos. Getragen und zusammengehalten wird die Musik durch den Bass von Labarrière, von der auch die Kompositionen stammen. Der warme Klang des Basses lässt ihre Vorliebe für das Spiel von Charlie Haden erahnen und ermöglicht die poetisch-expressiven Höhenflüge der Viererbande.
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Ausgewählte Tonträger : Hélène Labarrière «Les Temps changent», Emouvance, 2007 / François Corneloup «Noir Lumière», Innacor Records, 2010 / Hasse Poulsen (Das Kapital) «Ballads & Barricades», Quark, 2008
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www : www.helene-labarriere.com ; www.christophemarquet.net
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